Druckminderer für die Prozesstechnik — vordruckunabhängig, mit Gewindeanschluss und Flansch, in Edelstahl, Messing oder Rotgussstahl. Welcher Druckminderer Ihren Ausgangsdruck stabil hält, hängt von Medium, Temperatur und geforderten Zulassungen ab. Als herstellerunabhängiger Beratungspartner für Industriearmaturen gehen wir das mit Ihnen am Telefon durch und zeigen aus dem Sortiment, was wirklich passt.
Sechs Fragen führen Sie strukturiert von der Aufgabe bis zur geforderten Zulassung.
Ein Druckminderer reduziert den Eingangsdruck eines Mediums auf einen definierten, konstanten Ausgangsdruck — vordruckunabhängig, also auch bei schwankendem Vordruck bleibt der Ausgangsdruck stabil.
Wasser, Druckluft, neutrale Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten — abhängig vom eingesetzten Dichtwerkstoff, z.B. FKM bis 180°C?. Bei leicht verschmutzten Medien ist eine Ausführung mit integriertem Schmutzfänger sinnvoll, um die Regelmechanik vor Partikeln zu schützen.
Für einen stabilen Betrieb gilt ein empfohlenes Reduktionsverhältnis von minimal P1/P2 = 1,1 bis maximal P1/P2 = 40 (P1 = Vordruck, P2 = Hinterdruck). Die zulässige Medientemperatur liegt bei Standardausführungen meist bei 80–95 °C, mit speziellen Dichtwerkstoffen auch deutlich höher.
Innengewinde nach ISO228/DIN EN 10226 ist Standard, in Größen von 1/8" bis 4", je nach Serie. Flanschventile gibt es auch in größeren Nennweiten.
Der Hinterdruck ist bei allen Serien einstellbar. Einige Ausführungen bringen einen integrierten Schmutzfänger mit unterschiedlichen Maschenweiten je nach Nennweite mit — praktisch, wenn kein separater Schmutzfänger vorgeschaltet werden soll.
Wenn Ihre Anlage eine DVGW-Zulassung braucht oder ein bestimmtes Reduktionsverhältnis einhalten muss, prüfen wir das mit Ihnen vorab.
Wir bauen auch die komplette prozesstechnische Baugruppe drumherum — als Spezialist für Systemarmaturen und prozesstechnische Baugruppen. Konstruktion, Schweißtechnik und Montage in einem Haus, ein Ansprechpartner, eine Gewährleistung.
Schweißfachbetrieb nach DIN EN ISO 3834-3, Fertigungskontrolle nach DGRL 2014/68/EU. Über 35 Jahre Projekt-Praxis in der Prozesstechnik.
Sie rufen an, beschreiben Ihre Anwendung — und sprechen mit einem Anwendungstechniker, der die Auswahl-Logik kennt. Erstberatung kostenlos und unverbindlich, herstellerunabhängig und ohne Vorab-Konfigurations-Klick.
In über 35 Jahren Engineering-Projekten haben wir gesehen, wie sich Steuerluft unter Realbedingungen verhält, welche Pilotventile sich in Ex-Bereichen bewähren und welche Sitzwerkstoffe bei viskosen Medien wie lange halten. Diese Erfahrung fließt in jede Auswahl-Empfehlung ein — Sie bekommen mehr als nur einen Datenblatt-Vergleich.
Wenn das Standardprodukt nicht passt, bauen wir die Anpassung — vom modifizierten Sitzwerkstoff bis zur kompletten Baugruppe. Sie haben einen Ansprechpartner für Standard und Sonderlösung, statt zwei Lieferanten zu suchen.
FAQ- Häufige Fragen zu Druckminderern